Katharina

Yoga ist für mich wie ein farbenfroher magischer Werkzeugkoffer, aus dem man in beinahe jeder Situation und für jede geistige, seelische oder körperliche Verfasstheit ein passendes Mittel hervorzaubern kann.

Meinen ersten Sonnengruß machte 2004 ich im stickigen Proberaum einer Schauspielschule und war schon damals von der energetisierenden Wirkung des Yoga fasziniert. Dennoch sollte es einige Jahre dauern, bis ich mich auf den Weg machte, den Geheimnissen des Yoga tiefer auf den Grund zu gehen. 2013 absolvierte ich auf einer zweimonatigen Indienreise am Fuße des Himalaya den ersten Teil meiner Yogalehrerausbildung und durfte dort die transformierende Kraft des Yoga auf vielen Ebenen selbst erfahren. Bei meinem späteren Studium der Sozialen Arbeit hatte ich die Gelegenheit, auch die theoretischen Aspekte des Yoga noch gründlicher zu erforschen. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit bekam ich die wunderbare Chance, die Bedeutung eines Yogakurses für die Teilnehmer einer Yogaklasse in einem Berliner Gefängnis zu untersuchen. Eine wirklich aufregende und aufschlussreiche Erfahrung! Seit März habe ich das Zertifikat von Teil zwei meiner Yogalehrer-Ausbildung in der Tasche (500 h) und freue mich sehr, mein neu erlangtes Wissen jetzt an die Tüftler*innen und Bastler*innen des Yogalabors weitergeben zu können!